Die Grossherzogin Elisabeth lief 1901 vom Stapel. Sie war das erste dreimastige Schiff, der Deutschen Vereinigung für Trainingssegelschiffe. Gebaut um Offiziere und Seeleute der Handelsmarine auszubilden, war das rahgetakelte Schiff darauf ausgelegt, 130 bis 200 Kadetten und eine Besatzung von 15 bis 20 Offizieren, Unteroffizieren und Seeleute aufzunehmen. Die Kadetten kamen für zwei Jahre an Bord und erhielten eine praktische (Navigation, Seemannschaft, etc.) und eine theoretische (Deutsch, Geagrafie, etc.) Ausbildung.
Im Sommer segelte die Grossherzogin Elisabeth auf der Baltischen See und verbrachte den Winter vor der Küste Afrikas und Südamerikas.
Mit der fortschreitenden Verbreitung der Dampfschiffe wurde der Segler außer Dienst gestellt und an die Kette gelegt. Sie lag bis 1944 in Hamburg und diente weiterhin der Ausbildung.
1945 wurde die Grossherzogin Elisabeth gemeinsam mit sechs anderen Schiffen als Reparationszahlung an Frankreich übergeben. An die Marine übergeben, wurde sie in Duchesse Anne umbenannt und erst in Lorient und dann in Brest als Baracke genutzt.
1981 übernahm Dünkirchen das Schiff. Sie wurde als erstes Schiff in Frankreich als Traditionsschiff anerkannt. Nach umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen wurde sie im Juni 2001 offiziell für die Öffentlichkeit freigegeben- an ihrem 100. Geburtstag.
Länge: 92 m
Höhe: 12m
Tiefe: 6m30
Tiefgang: 5.60m
Hauptmast: 48 m
Segelfläche: 2.060 m2
(25 Segeö und 3 Jibs)
Erbaut: 1900
Werft: Johann C.TECKLENBORG, Bremerhaven
C.TECKLENBORG, Bremerhaven
Architekt: Georg W.CLAUSSEN
Schiffbauer: Deutscher Schulschiff Verein
Themenbezogene Links
Danzig : Das Museumsschiff Dar Pomorza
Bremerhaven : Das Museumsschiff Seute Deern





