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Die spansiche Ära

 





Die Festung von Taranto

 

Während der spanischen Ära(von 1500 bis Ende 1600) erfüllte Taranto neben seiner militärischen Aufgabe als Festung des Vizekönigs, die Aufgabe als Verbindung zwischen Taranto, Kalabrien und der Ägäis.

Die Universität von Taranto war ebenfalls in die strategischen Belange eingebunden, kümmerte sich jedoch hauptsächlich um die finanziellen Belange und meldete seine Ansprüche auf die umliegenden Befestigungen an. Im Jahr 1528 legte sie eine komplette Auflistung sämtlicher Arbeiten an den Befestigungsanlagen nördlich und südlich des Kanals vor.



 
 
 


Das Befestigungsprojekt

 



Der Platz mit dem Turm der Zitadelle

 
 
 

Im Jahr 1563 legte der Vizekönig generelle Vorschriften für den Bau von Türmen an den Hafenanlagen des Königreiches fest. Alle Türme an der Küste wurden fortan nach diesen Vorschriften gebaut.
Das Schloss ist das herausragende Element. Das Bild, welches sich aus der wichtigsten Beschreibung der Anlage von 1500 ableiten lässt, ist das einer Stadt, die als Perle der Ära der Graecia Magna galt. Selbst ein Schloss war gebaut worden, auch wenn diese lediglich von Fischern bewohnt wurde. Die Wirtschaft war nicht auf die Fischerei beschränkt, der Hafen wurde aktiv genutzt. Florentinische Kaufleute exportierten auf sizilianischen Schiffen Getreide nach Genua und Viareggio.

 

Dennoch verschlechterten sich die wirtschaftlichen Bedingungen. Monokultur prägte die Landwirtschaft und die Fischerei. Die archaische Wirtschaftsform war nicht auf Erhaltung und Erneuerung der wenigen ansässigen Betriebe angelegt.
Klerus, Oberschicht und eine kleine Gruppe der Burgeoisie waren im Besitz der umliegenden Ländereien. Ihre Politik verhinderte eine Expansion, es erhielt sich lediglich selbst und sorgte für persönliche Zufriedenheit.

 
 
 




Nachbildung des Schlosses