Die Gründung Bremerhavens
Bereits 1820 war die Versandung der Weser so weit fortgeschritten, dass Bremen in Gefahr geriet, seine Bedeutung als Seehafen zu verlieren.
Daher fasste Bremens damaliger Bürgermeister Johann Smidt den Plan, durch Verhandlungen mit dem Königreich Hannover an der Mündung der Geeste in die Weser ein Gebiet für Bremen zu erwerben, um hier einen Hafen anzulegen.
So kam es dass Bremen am 11. Januar 1827 von Hannover 88,7 Hektar Weideland kaufte, das im Westen von der Weser, im Süden und Osten von der Geeste begrenzt wurde. Sofort begann man mit den Baumaßnahmen für ein Hafenbecken und einer Schleuse.
Referenz:
Armgart, Arno. Bremen, Bremerhaven, New York : Geschichte der europäischen Auswanderung über die Bremischen Häfen = A history of European emigration through the ports of Bremen. Bremen 1991
