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  1. Musee Portuaire (Dunkerque)
  2. Besuch in der Stadt
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Der Ferienort Malo-les-Bains

 
 

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gewann die Strandkultur zunehmend an Popularität. Das erste Seebad, eröffnet 1838, lag am Kanal, außerhalb der Stadt. Die wachsende Hafentätigkeit führte zu einem Ausbau der Hafenanlagen, die sich bald auf die Strände von Dünkirchen ausdehnten. Das kleine Seebad geriet in Vergessenheit.

Zur selben Zeit, im Jahr 1858, erwarb der Reeder Gaspard Malo 641 Hektar Land westlich der Stadt um darauf Feldfrüchte anzupflanzen. Nach diversen fruchtlosen Versuchen beschloss er, die darauf befindlichen Dünen einzuebnen und das Land zur Bebauung zu veräußern.

Die Veräußerung der Ländereien gelang erst, nachdem der Architekt Colibert ein Casino an die Wasserseite gebaut hatte. Berühmte Personen aus Literatur und Kunst ließen sich hier von namhaften Architekten, wie Charles Garnier, Violet-le-Duc und anderen, Sommerresidenzen bauen. Das Wachstum der Region war nunmehr rasant und die Ferienorte erfüllten bald die Bedingungen, die an ein Seebad gestellt wurden.

 


Poster das den Hafen und das Seebad bewirbt
Von A. Gysel., 1924. Musée portuaire Sammlung